LA FONTANA DI SAN REMIGIO

Via Giuseppe Paone, 34, 04023 Formia LT, Italia
2423
tipologia : Opere Maggiori
accessibilità : luogo pubblico

Auf der Via Appia in der Nähe von Formia, innerhalb eines privaten Grundstücks, befindet sich ein breiter Wandbrunnen aus der Römerzeit, der bis in die spät- republikanische Zeit  zurückreicht und bis in die 1960er Jahre  ihre Funktionalität behielt. Das Becken  liegt auf einem kleinen Teil der ursprünglichen Via Appia, mit Basaltkieseln und ‘Brunnen vom Heiligen Remigio’ genannt wird. Aufgrund der Kirche des Heiligen, die um 1490 hier in der Nähe erbaut wurde. Stromaufwärts besaß der Brunnen ein Ablage- und ein Akkumulationsbecken für die Wasserversorgung, durch das das  Wasser aus zwei anthropomorphen Masken entweichen konnte, die Sonne und Mond, Tag und Nacht darstellen, ein Symbol für den beständigen Lauf der Zeit. Zur Zeit der Römer gab der Brunnen mit seinem Wasser Erfrischung  fűr Mensch und Tier.  Dank seiner Lage war es eine ideale Raststätte von der man ein wunderbares Panorama genoβ, und zwar sieht man  den gesamten Golf von Gaeta, einschließlich das Mausoleum von Lucio Munazio Planco, der das Vorgebirge des Monte Orlando beherrscht.

Raffaele Capolino

 

Unter dem Brunnen

 

Das ist alles, was der Bürgermeister Felice Tonetti der Architekt. Gustavo Giovannoni und Komtur. Amedeo Maiuri unterhalb der Straßenoberfläche der Appia Antica gesehen hat, im Abschnitt unterhalb des monumentalen Brunnens von San Remigio in Formia. Es ist mir und meinem Freund Jeanpierre Maggiacomo gelungen, den Standort zu erreichen und ihn zu fotografieren, dank der Zusammenarbeit des Ehepaars Novelli, Eigentümer eines Grundstücks unterhalb des römischen Brunnens, auf der Südseite.

Dies sind Hypogeenstrukturen etwa 20 Meter lang und 7/8 Meter unterhalb des Straßenabschnitts von Regina Viarum gelegen. Sie wurden für die Entsorgung des Abwassers dieses prächtigen monumentalen Brunnens gebaut, der sich noch heute in San Remigio in Formia befindet und auf einem alten Foto aus den 1930er Jahren zu sehen ist. Diese Informationen wurden im Kommentarabschnitt gepostet.

Einige dieser unterirdischen Strukturen sind intakt geblieben, andere wurden gewartet, sicherlich in der Vorkriegszeit, als der Abschnitt von der Appia vergrößert und verschoben wurde, um die erwähnte römische Stätte besser auszunutzen.

Bei dieser Gelegenheit und für bestimmte Teile, die restauriert werden müssen, wurden viele ‘Vulkankegel” benutzt, die zur alten Straße gehören.

Diese Räumlichkeiten dienten als ‘Luftschutzbunker’ bei der letzen tragischen Kriegshandlung, erreichbar von einem Loch auf der Ostseite des gleichennamigen Brunnen.

Ein weiteres historisch-archäologisches Stück unserer Stadt Formia.

Ein Ergebnis, das dank einer Akte aus dem  historischen Gemeindearchiv Formia ‘Franco Miele’ zu Stande kam.

 

 

Raffaele Capolino

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